Almsommer: Auf Schritt und Tritt mit Krone & Co.

Im Sommer stehe ich immer besonders gerne auf. Nicht nur, weil es schon hell und warm ist, wenn ich mich auf den Weg zu meinen Heumilchkühen mache. Sondern vor allem, weil ich mich schon auf den sanften Klang der Kuhglocken freue, der mir den Weg durch den stillen Wald zu meinen Mädels weist.

Fragt ihr euch jetzt, ob die Grauviehdamen auf der Eggalm keinen gemütlichen Stall haben? Keine Sorge, natürlich haben sie den. Doch gerade wenn die Nächte warm und angenehm sind, schläft meine Herde gerne im Freien. Wenn dann am Morgen der Nebel im Wald und über den Almwiesen hängt, kommt es manchmal vor, dass ich Birke, Krone, Stern und die anderen suchen gehen muss. Irgendwann kommen sie dann ganz gemächlich angetrabt. Schaltet den Ton an, dann hört ihr selbst, wie beruhigend die Glocken klingen:

 

Saftige Snacks

Bei schönem Sommerwetter verbringen meine Grauviehdamen auch tagsüber gerne viel Zeit zwischen den schattigen, kühlen Bäumen. Sie wissen ganz genau, wo sie auch bei Hitze die saftigsten Gräser und Kräuter finden: An den Stellen der Weide, auf denen der Schnee zuletzt geschmolzen ist, ist das Gras besonders grün.

Rund um die Eggalm gibt es auch überall kleine Bäche und natürliche Rinnsale, aus denen sie frisches Wasser trinken können. Im Bild seht ihr Braunelle, die Mutter von unserer „Austrias Next Urgute Heumilchkuh“-Kandidatin Birke.

 

Immer gemeinsam unterwegs

Meine kleine Herde bleibt auch auf der Alm den ganzen Tag zusammen, Einzelgängerinnen gibt es keine. Wenn es kühl und regnerisch ist, liegen die Kühe gerne gemeinsam im gemütlichen Stall und machen nur kleine Spaziergänge.

Während die Mädels ihre Sommerfrische genießen, bereiten wir uns auf dem Kuchlerhof schon langsam auf die kalte Jahreszeit vor. Der zweite Schnitt der Mahd steht an. Schließlich soll meine kleine Herde auch im Winter urgutes Futter bekommen!

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