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Heute geht es in eine der sechs österreichischen Heumilchregionen, die geprägt von sanften Hügelketten besonders auch im Winter mit ihrer schönen Landschaft überzeugt: Das malerische Mühlviertel. Eine Schneeschuhwanderung zum Hochficht durch das unberührte Winterwunderland der Böhmerwaldregion lädt abseits der Pisten zum Abschalten ein. Eine winterliche Wanderung tut nicht nur Körper und Geist gut, sondern schont auch die Natur.

Hochficht-Gipfelrunde ausgehend vom Parkplatz der Skiarena Hochficht

Dauer und Entfernung: Gehzeit etwa 5 Stunden (10,5 km)

Schwierigkeit: Mittel; Trittsicherheit und Grunderfahrung erforderlich; Höhendifferenz 447 m.

 

Los geht es am Parkplatz der Skiarena Hochficht. Von hier aus hält man sich links und wandert durch den verschneiten Wald hoch zur Bergstation „Holzschlaglift“ und zum Gasthaus „Zum Überleben“. Bald quert man die erste von drei Skipisten. Mit sanfter Steigung geht es weiter entlang des Waldweges über die Piste des Reischlberg-Schleppliftes und kurze Zeit später über die schneebedeckten Hänge der Hochficht-Bahn.

Hochficht_Skipiste Winterwandern_Hochficht

Nun geht es bergauf: Vorbei am Stinglfelsen erreicht man nach knapp 100 Höhenmetern den Hochficht. Oben angekommen wird man mit einer atemberaubenden Aussicht über das idyllische Winterwunderland des Mühlviertels belohnt, kann innehalten und Kraft für den Abstieg sammeln.

Winter_OÖ_Totwald

Vom höchsten Punkt der Schneeschuhwanderung geht es links weiter auf einem verschneiten Wanderweg, der entlang der tschechischen Grenze auf gleichbleibender Höhe verläuft.

Auf diesem stimmungsvollen Abschnitt geht es etwa einen Kilometer lang durch mystischen Totholz-Landschaften, vorbei an Hinweisschildern zum Grenzverlauf, bis zum Schönbergfelsen. Nach weiteren zwei Kilometern, auf denen sich die verschneite Winterlandschaft mit allen Sinnen genießen lässt, erreicht man die Bergstation Reischlberg. Von hier aus geht es über ein kurzes Stück in engen Kurven steil bergab, bevor man, sich links haltend, auf einsamen Forstwegen und über Skipisten wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangt.

 

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