5 Tipps für das perfekte Heumilchkäse-Raclette

Was dem Sommer sein Grillen ist dem Winter sein Raclette. Denn was eignet sich besser für ein geselliges Zusammensein als ein schmackhaftes Essen mit diversen Käseköstlichkeiten, bei dem sich jeder das zusammenzustellen kann, was er oder sie am liebsten hat? Für ein gutes Raclette braucht es nicht viel. Mit tollem Heumilchkäse und weiteren besonderen Zutaten kannst du es sogar zu einem richtigen Festessen machen! Mit unseren Tipps zeigen wir dir, wie dein Raclette so gut gelingt, dass es deinen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

1.) Das richtige Schmelzverhalten – gewusst wie

Käse ist nicht gleich Käse. Jede Käseart hat ihr eigenes Schmelzverhalten:

  • Hartkäsesorten wie Heumilch-Bergkäse oder Heumilch-Emmentaler schmelzen weniger stark. Bei 180° Grad Umluft beginnt Hartkäse zu schmelzen, bei 200° Grad entsteht eine schöne Knusper-Kruste.
  • Weichkäse wie beispielsweise Camembert schmelzen bereits früher. Die Rinde schmilzt nicht und kann bitter werden. Wer das nicht mag, schneidet die Rinde einfach weg. 
  • Das Alter des Heumilchkäses ist entscheidend: Jüngerer Käse zerfließt schneller als lange gereifter.
  • Fein geriebener Käse schmilzt schneller.

2.) Es wird heiß – die perfekte Temperatur

Höhere Temperaturen lassen deinen Käse knusprig werden, intensivieren aber auch den Geschmack. Gib daher Acht beim Salzen und Würzen! Zu starke Hitze kann Käse bitter schmecken lassen. Temperaturen zwischen 160° bis 200° Grad sind optimal.

3.) Artenvielfalt zählt – auch bei Beilagen

Beilagen wie gekochte Kartoffeln, Brot & Co. sind wunderbare Klassiker, die immer gut ankommen. Wenn du deinem Raclette aber das gewisse Etwas verleihen möchtest, kannst du ruhig kreativ werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem warmen Trauben-Walnuss-Salat als Beilage? Er passt fabelhaft zu allen Käsesorten und lässt deine Gäste staunen:

So schnell gelingt der Trauben-Walnuss-Salat:
3 EL grob gehackte Walnüsse kurz in 3 EL Olivenöl anrösten, 2 EL Honig, Abrieb und Saft einer Zitrone, 200 g kernlose Trauben sowie Salz und Pfeffer zugeben und einige Minuten köcheln lassen. Leicht lauwarm oder abgekühlt zum Raclette genießen!

Auch ein winterlicher Orangen-Fenchel-Salat schmeckt hervorragend zu würzigem Käse. Gleich mal ausprobieren!

 

4.) Trau dich was!

Wie du siehst, eignet sich Obst hervorragend, um es auf dem Raclettegrill zuzubereiten. In Kombination mit würzigem Käse ergibt es eine tolle Abwechslung zum herkömmlichen Belag. Hast du in deinem Raclette-Pfännchen schon mal Birne und Avocado mit Heumilch-Bergkäse knusprig überbacken? Und dazu einen fruchtig-frischen Joghurtdip mit Limette ausprobiert? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Bring deine Gäste zum Staunen!

5.) Nachhaltiger Umgang – Raclette-Reste verwerten

Die Augen sind manchmal größer als der Magen, und so bleiben nach einem Raclette oft zahlreiche Zutaten übrig. Wie verwertet man diese Reste nun am besten? Am wichtigsten ist, dass die wertvollen Heumilchprodukte richtig verpackt und gelagert werden. Infos hierzu liest du in unserem Blogbeitrag „Länger genießen: So lagerst du Heumilchkäse richtig“.

Bereits geschnittener Heumilchkäse eignet sich perfekt dazu, einen winterlichen Auflauf zu überbacken, zum Beispiel unseren Alpen Mac and Cheese. Oder du verwandelst verschiedene Käsereste in herrliche Käsespätzle. Zahlreiche Ideen findest du in unserer Rezepte-Sammlung und in den Broschüren, die du kostenlos bestellen kannst!
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