Kochen ohne Reste ist das Beste für die Umwelt: die Heumilch Zero Waste Küche

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Jährlich wandern Millionen Tonnen an Lebensmitteln in den Müll. Alleine in Europa werden 57% der vermeidbaren Lebensmittelabfälle durch Privathaushalte produziert. Und hier kommen wir auch schon zum Kern der Sache, denn es handelt sich um VERMEIDBAREN Abfall. Gerne möchten wir euch hier ein paar Rezeptideen vorstellen, wie aus scheinbaren Abfällen und Resten urgute Gerichte gezaubert werden können.

 

Lebensmittel zu verschwenden stellt nicht nur eine Geld- sondern auch eine Verschwendung von Ressourcen dar, die nötig waren, um diese Nahrungsmittel herzustellen, zu transportieren und zu lagern. Dabei sind das nicht immer Produkte, die bereits verdorben sind und deshalb in den Müll wandern. Oft handelt es sich hierbei um Lebensmittel oder Teile davon, die durchaus noch essbar und schmackhaft wären – es fehlt oft lediglich an Ideen zur Weiterverarbeitung, damit sie gut kombiniert ein rundes Gericht ergeben.

Unser Tipp: Auch die richtige Interpretation des Mindesthaltbarkeitsdatums und die richtige Lagerung von Lebensmitteln trägt dazu bei, der Lebensmittelverschwendung ein Ende zu bereiten.

Alles vom Radieschen

Bei diesen beiden Gerichten geht es Knolle und Blättern an den Kragen. Die scharfe Radieschenknolle, kombiniert mit Heumilch-Joghurt, ergibt eine erfrischende Kaltschale an heißen Tagen, die Blätter werden gemeinsam mit Heumilch-Bergkäse zu einem schmackhaften Pesto weiterverarbeitet, das nicht nur zu Salat, sondern auch hervorragend zu Pasta oder als Topping für Suppen passt.

Radieschenkaltschale_Zero_WasteRadieschenblätterpesto_Zero_Waste

 

Käse- und Gemüsereste sinnvoll verwerten

Häufig bleiben nach dem Kochen und Backen Samen- und Nussreste übrig, die dann so lange in der Vorratskammer stehen, bis sie ranzig schmecken und weggeworfen werden. Wie gut, dass man mit diesem Rezept für ein Heumilch-Joghurt-Haferflockenbrot diese noch sinnvoll verwerten kann. Und mit urgutem Heumilch-Käse belegt wird das Brot zum puren Genuss. Bleibt vom Heumilch-Käse etwas übrig, dann lässt sich der ganz wunderbar gemeinsam mit zahlreichen Gemüseresten zu einer wärmenden Minestrone weiterverarbeiten.

Joghurt_Haferflockenbrot_Zero_WasteMinestrone_Zero_Waste

 

Brotreste verwerten – mal süß, mal pikant

Brot sollte niemals achtlos weggeworfen werden, lässt es sich doch auf vielfältigste Art und Weise weiterverarbeiten. Mit einem leistungsstarken Standmixer oder einem Mörser zu Bröseln weiterverarbeitet, ergibt dieser Lebensmittelrest die Basis für unsere süße Heumilch-Buttermilch-Honig Tarte oder ein würziges Topping für die Heumilch-Camembert-Grießknödel mit Ratatouille und Kräuterbrösel.

Heumilch_Buttermilchtarte_Zero_WasteCamembertknödel_Zero_Waste

 

Vom Kern bis zum Kolben

Mais macht einfach Spaß. Die gelben Körner mit ihrem süßlich-fruchtigen Geschmack harmonieren bestens mit Resten von Heumilch-Emmentaler in unsere Mais-Käse Pancakes und schmecken zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen! Den Kolben auf keinen Fall wegwerfen, denn dieser taucht nochmals ein in Heumilch und Heumilch-Schlagobers, wird ausgekocht und so zu urgutem Maiskolben-Eis mit leichtem Popcorn-Aroma.

Maispancakes_Zero_WasteMaiskolbeneis_Zero_Waste

 

Da schmeckt einfach alles

Ähnlich wie beim Radieschen eignen sich auch bei Roten Rüben alle Teile dazu, verwertet zu werden. Blätter und sogar die Stängel finden in unseren roten Rüben-Ravioli mit Heumilch-Bergkäse und Salbei-Mohn-Butter einen Platz zum Glänzen. Die übrig gebliebenen und mit anderen Gemüseresten ergänzten Knollen werden auf cremigen Heumilch-Ziegenfrischkäse und knusprigen Toast gebettet. Wer könnte da noch an Resteverwertung zweifeln 😉 ?

Rübenravioli_Zero_WasteRübentoast_Zero_Waste

Viele weitere Tipps zur Zero Waste Küche findet ihr hier 

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