Heumilch schmeckt, weil so viel Artenvielfalt in ihr steckt!

Traditionelle Heuwirtschaft fördert durch ihre nachhaltige Wirtschaftsweise die Artenvielfalt auf Wiesen, Weiden und Almen. So genießen Heumilchkühe im Sommer viele frische Gräser und Kräuter sowie schmackhaftes Heu im Winter. Gleichzeitig wird wertvoller Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge erhalten.

Noch mehr Informationen, warum Heumilch urgut zur Natur ist, gibt’s hier: NACHHALTIGKEIT

Hochwertiges Grünland hat Priorität

Nachhaltiges, auf Generationen aufgebautes Denken und Handeln prägen die Heuwirtschaft seit jeher. Die Milchgewinnung mit lokal verfügbaren Ressourcen steht im Vordergrund.

Da die Wiesen, Weiden und Almen als Futtergrundlage der Tiere dienen, hat das eigene Grünland einen äußerst hohen Stellenwert und wird schonend bewirtschaftet.

Blütenpracht auf Heumilchwiesen

Im Gegensatz zur industrialisierten Landwirtschaft lassen Heumilchbauern ihre Wiesen und Weiden richtig reifen und mähen erst, wenn eine Vielzahl von Gräsern und Kräutern in voller Blüte steht und die Artenvielfalt am größten ist. Ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Bestäubung und damit den Fortbestand unterschiedlichster Pflanzen geht.

Dafür werden ein bis zwei Schnitte pro Sommer weniger in Kauf genommen.

Erhalt von Lebensraum durch mosaikartige Bewirtschaftung

Bei der Heuwirtschaft erfolgt die Mahd in kleinen Einheiten. Es werden nie alle Grünflächen auf einmal gemäht, sondern zeitlich und räumlich gestaffelt.

Das freut nicht nur die weidenden Heumilchkühe, sondern bringt auch Bienen zum Summen und Schmetterlinge zum Flattern. Denn für Insekten und Niederwild bleibt Lebensraum und genügend Nahrung erhalten, bis die Pflanzen auch auf den bereits gemähten Wiesen wieder hoch genug sind.

Artenvielfalt durch schonende Nutzung

Das Grasen der Heumilchkühe auf den Weiden und Almen sorgt für Wachstumsimpulse, womit eine permanente Nachsaat nicht nötig ist. Auch die hohe Artenvielfalt sorgt dafür, dass auf Heumilchwiesen deutlich weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel benötigt werden als auf intensiv genutzten Flächen.

Schlaraffenland auf Magerwiesen

Auch weniger ertragreiche Flächen wie Magerwiesen, Trockenrasen oder Nasswiesen, die man häufig im Berggebiet antrifft, werden von Heumilchbauern bewirtschaftet. Auf diesen Wiesen, Weiden und Almen gedeiht eine große Anzahl an unterschiedlichen Gräsern und Kräuterarten.

Diese Grünflächen sind ein wahres Schlaraffenland für Heumilchkühe und werden durch die Heuwirtschaft gepflegt.

 

Selbstverständlich ohne Gentechnik

Heumilchbauern wirtschaften kontrolliert gentechnikfrei. Auch das Getreide wird kontrolliert und muss aus Europa stammen! Unabhängige, zertifiziert Kontrollstellen sorgen für diese Sicherheit.