Lesezeit
Zukunftsfit #2: Grünlandbasierte Fütterung – So entstehen aus Gras wertvolle Lebensmittel
Heumilch steht für Qualität, Tradition und Nachhaltigkeit. Doch kaum jemand weiß, welch erstaunliche Leistung hinter jedem Liter Heumilch steckt: Denn die Kühe erzeugen für den Menschen aus ungenießbaren Gräsern und Heu wertvolle Heumilch. Diese dient als Basis für die Produktion von vielen Käsespezialitäten und weiteren Milchprodukten. Damit sind sie wahre Transformatoren im Kreislauf der Natur.
Keine Nahrungskonkurrenz – aber echte Nährstoffverwerter
Im Gegensatz zur intensiven Landwirtschaft benötigen Heumilchkühe kaum Ackerflächen für ihre Ernährung. Sie fressen größtenteils Gräser, Kräuter und Heu – also Futter, das auf Wiesen, Weiden und Almen wächst, die für den Ackerbau ungeeignet sind. Das macht sie nicht nur effizient, sondern auch umweltfreundlich. Sie stehen dadurch nicht in Konkurrenz zur menschlichen Ernährung, sondern nutzen Flächen, die sonst meist keine Lebensmittel liefern könnten.
Futterqualität ist das A und O
Heumilchkühe bekommen nur einen geringen Anteil Getreideschrot als Ergänzungsfutter. Die aktuelle Studie zeigt, dass sogar weit weniger Ergänzungsfutter benötigt wird. Das hat einen einfachen Grund: Die hohe Qualität des Grundfutters. Heute wird Heu nicht mehr ausschließlich auf der Wiese getrocknet, sondern unter Dach – kontrolliert, umweltfreundlich und effizient. So bleiben im Futter der Kühe deutlich mehr Proteine, Vitamine und Kohlenhydrate erhalten. Die Heumilchbäuerinnen und Bauern sind wahre Profis darin, Gras und Heu so zu produzieren, dass sie das Maximum an Nährstoffen aus den Wiesen herausholen. Denn es gilt: Je hochwertiger das Futter, umso gesünder sind die Kühe – und desto höher ist die Qualität der Milch.
Weitere Informationen zu den Ergebnissen gibt es HIER.