Wiesen-Lieschgras
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  • Lateinischer Name
    Phleum pratense
  • phleos
    griech. Rohr, Schilf
  • prater
    lat. Wiese, pratense deutet auf den Standort Wiese hin
  • Familie
    Süßgräser/Poaceae
  • Futtertyp
    Gräser
  • Hauptblütezeit
    Jun-Nov

Beschreibung: Das Wiesen-Lieschgras ist ein ausdauerndes, lockere Horste bildendes Gras. Die Wuchshöhe der hohlen Halme beträgt 30 – 100 cm. Die Halme können an den untersten Knoten, wenn sie Bodenkontakt haben, wurzeln. Die Blätter sind blaugrün und rau. Die Blüten in den Ährchen sind in sehr dichten, walzenförmigen Ährenrispen angeordnet.

Vorkommen: Das Wiesen-Lieschgras ist von den Tieflagen bis ins Gebirge weit verbreitet und wird wegen seines hohen Futterwertes und seiner guten Mahdverträglichkeit auch angebaut. Es bevorzugt nährstoffreiche, schwere Böden und tritt auch verstärkt und massenhaft in den „Güllewiesen“ auf.

Wirkung: Die Pollen dieses Grases sind unter anderem für Gräserpollenallergien verantwortlich und werden auch in der Therapie verwendet. So wie auch andere Gräser können die Pflanzen mit dem Mutterkornpilz infiziert sein. Dieser produziert giftige Alkaloide, die zu Halluzinationen und massiven Durchblutungsstörungen führen. Im Futtermittelanbau sind daher in den Verordnungen Grenzwerte vorgeschrieben.