Heumilch-Wanderung #4: Mystische Wanderung zum Schwammerlstein

Heute geht es in das malerische Mühlviertel, eine der sechs österreichischen Heumilchregionen, in denen Heumilchkühe ihre Sommer auf saftig-grünen Wiesen verbringen. Die liebliche Hügellandschaft lädt zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren ein.

Route vom Dorfplatz über den Schwammerlstein zum vorchristlichen Kultplatz

Dauer und Entfernung:

ca. 2 h Gehzeit, 6,8 km

Schwierigkeit:

Mittel, Höhendifferenz 206 m

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Dorfplatz in Rechberg (Bezirk Perg). Vorbei am Amtshaus führt die Straße in nordwestlicher Richtung vorbei am Bio-Hofladen der Familie Hinterwinkler mit ihren zahlreichen Hühnern bis zum „Schwammerling“. Der 3,5 Meter hohe Wackelstein aus Weinsberger Granit ist seit 1984 eingetragenes Naturdenkmal. Die Legende besagt, dass französischen Truppen unter Napoleon versucht hatten, den imposanten Block zu stürzen und ihn dabei so verrückten, dass er seither nicht mehr ins Wanken gebracht werden kann.

Unter Eichen und Birken spaziert man weiter entlang des Naturparkwegs, vorbei an der Waldwerkstatt, in der heimische Hölzer vorgestellt und in der sogenannten Holzbibliothek beschrieben werden.

Bald erreicht man die sogenannten „Fuchsmauern“:

In den Winkeln dieser mystischen, bis zu 15m hohen Gesteinsformationen wohnen zwar schon lange keine Füchse mehr, umso mehr laden sie zu einer kurzen Rast in ihrem kühlen Schatten ein.

Mit frischer Kraft geht es auf die Pammerhöhe, die einen wunderbaren Ausblick bietet. In nur wenigen Gehminuten erreicht man das Freilichtmuseum Großdöllnerdorf. In dem 400 Jahre alten Dreiseithof in Steinbauweise erfährt man mehr über die traditionelle Lebensweise der früher hier ansässigen Menschen, zu Volksmedizin und Aberglaube. Bei einer Jause kann man im Anschluss den Blick ins Tal schweifen lassen.

Über den Steinlehrpfad und die Steinwiese, vorbei am vorchristlichen Kultplatz geht es schließlich entlang der Forststraße zurück zum Dorfplatz in Rechberg.

Gut zu wissen:

Dieser Weg durch die ursprüngliche Naturlandschaft wurde 2010 mit dem österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet.

 

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